27.11.2014

Exkursion nach Finnland

Ei hullu hyvää tunne. (Narren kennen das Gute nicht).

„Finnland ist als ganzes Land einzigartig, von den Fjällen in Lappland bis zu den Hainen in Karelien.“

 Adolf Erik Ehrnrooth (Finnischer General)


 

Vom 18. Bis zum 22. November besuchten drei „Abgesandte“ der JfP das nordische Finnland, um sich mit den finnischen Kameraden über Kultur und Politik auszutauschen. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen und mit Freude wollen wir interessierten von den Höhepunkten unserer Reise berichten. Finnland heißt in der eigenen Sprache „Suomi“, was in etwa der Bedeutung Land oder Leute gleich kommt. Es hat eine Bevölkerung von etwa 5,4 Millionen Menschen. Als eines der wenigen nordischen Völker Europas haben die Finnen eine nicht indogermanische, sondern eine finnisch-ugrische Sprache; ein Vermächtnis der einfallenden Reitervölker (Skythen, Hunnen, Mongolen) in Frühzeit, Antike und Mittelalter.

 

Die erste Nacht verbrachten wir in Jyväskylä, einer mittelgroßen Stadt, die noch sehr den Stempel der Sowjetunion trägt. Wir tranken das erste finnische Bier und erfuhren von den dortigen Kameraden, wie der Alltag eines finnischen Nationalisten aussieht und wie deren politische Zusammenarbeit organisiert ist. Totalitäre Auswüchse wie in der BRD sind in Finnland noch weitgehend unbekannt. So kann man in Finnland bedenkenlos Kleidung der Marke Thor Steinar tragen ohne Repression befürchten zu müssen, während man in der BRD mit solch einem Pullover aus gewissen Stadtteilen nicht mal unversehrt rauskommen würde. Schockiert zeigten sich die Kameraden, als wir von den Zuständen in der BRD berichteten. Dass viele Kameraden aufgrund Gedankenverbrechen bis zu 15 Jahre im Gefängnis sitzen wirkte auf unsere Freunde ebenso unglaublich, wie der in der BRD drohende Freiheitsentzug wenn man die falsche Melodie auch nur pfeift.

 

Am zweiten Abend fuhren wir in die Hauptstadt Helsinki, lernten wieder neue Kameraden kennen. Wir hatten sogar das Vergnügen in einer alternativen Szenekneipe ein bis zwei Biere zu genießen. Die Friedfertigkeit der Finnen fiel uns positiv auf. Übernachten durften wir bei einem älteren Kameraden und seiner Familie etwas ausserhalb Helsinkis, der uns mit Vergnügen über die finnische Geschichte aufklärte. Wir erfuhren viel über den Winterkrieg (1939/40) und die Waffenbruderschaft Finnlands mit Deutschland und dass auch Finnland völkerrechtswidrige Gebietsverluste und Landraub für einen zweifelhaften Frieden hinnehmen musste: Die Gebiete Karelien und Salla, sowie die Fischerhalbinsel sind bis heute von Russland annektiert. Ein weiterer interessanter Punkt war, dass die Fahne der finnischen Luftwaffe und des Präsidenten seit 2005 von einer Swastika (Hakenkreuz) geziert wird. Ein Umstand, der so manchen EU-Gutmenschen zur Schnappatmung verleitet. Dies ist einer der Gründe warum die Swastika nicht in ganz Europa verboten werden kann. In der Nacht durften wir dann noch die finnische Sauna kennen lernen. Während unseres gesamten Abends wurden wir fürstlich bewirtet.

 

Von dort aus ging es nach Vantaa im Großraum Helsinki, wo wir uns in Begleitung zweier finnischer Kameraden den beeindruckenden deutschen Soldatenfriedhof ansahen. Der Anblick der vielen Grabsteine, der unzähligen Namen sowie der vielen „unbekannten Soldaten“ zeigte uns in bedrückender Art und Weise einmal mehr wie traurig und folgenreich ein Krieg sein kann. Zeitgleich und nur durch Blicke verständigend war uns allen sofort klar hier vor Ort mit dem Absingen des Liedes vom guten Kameraden diesen tapferen Menschen unseren Respekt zu zollen.

Im Anschluss dieses so wichtigen wie traurigen Besuches der Kriegergrabstätte besichtigten wir die Hauptstadt und sahen sie uns von oben an. Unter anderem sahen wir das Finnische Parlament, den Hafen sowie das Opernhaus. Ein Kamerad nahm sich die Zeit uns viele Einzelheiten der Hauptstadt zu erläutern.

 

Abends wohnten wir einem Kameradschaftsabend der nordischen Freunde bei. Zu unserer Freude wurden uns Tee, Kaffee und finnische Leckereien wie zum Beispiel Karelische Pirogge serviert. Danach brachen wir auf in die ca. 180 km entfernte Universitätsstadt Turku und nächtigten dort für den Rest unserer Reise. Turku ist die zweitgrößte Stadt in Finnland. Hier stand die Burg Turku, die Bibliothek und die berühmte „Pigduck“ (eine skurrile Plastikfigur, die eine Mischung aus Ente und Schwein darstellt) auf dem Programm.

Am Abend warn wir nun an der Reihe etwas über unsere Heimat zu berichten. In den Räumlichkeiten der finnischen Kameraden hielten zwei Mitglieder der JfP einen Vortrag über Schleswig Holstein, den völkischen Widerstand in Deutschland und speziell über unsere Vereinigung. Die jungen Kameraden waren aufmerksam, diszipliniert und interessiert bis zum Schluss, was uns, auch unter Berücksichtigung, dass der Vortrag komplett auf Englisch war, stark beeindruckte. Viele Fragen wurden gestellt und die Finnen zeigten sich abermals schockiert über die Repression gegenüber heimatliebenden Deutschen, von Seiten der Politik, mitsamt ihrer roten Lakaien.

Bis in die Morgenstunden feierten wir am letzten Abend mit den finnischen Aktivisten in einer Disco in Turku. Ein krönender Abschluss einer fantastischen Reise!

Unsere finnischen Freunde gaben uns die Möglichkeit eine Gesellschaft kennen zu lernen, die friedlicher, kultivierter und solidarischer ist, als momentan unsere eigene und derer die ebenso von dem aggressiven Multikulturalismus verdorben wurden, doch sind sie sich bewusst, dass wenn sie nicht für ihre Heimat kämpfen, sie schützen und ehren, sie dieselben Entstellungen ertragen werden müssen. Unserer Solidarität können sie sich dabei gewiss sein.

Kiitos suomen tovereille – Danke an unsere finnischen Kameraden






Gez. Karl-Heinz
Pinneberg den 27.11.2014


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