10.06.2014

Exkursion Freilichtmuseum Molfsee

"Mit dem Fällen der Bäume begann die Kultur mit dem Fallen des letzten endet sie auch."

 -Weisheit von Greenpeace-


 

Molfsee ist eine kleine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde, südlich grenzend an die Landeshauptstadt Kiel. Sie teilt sich in die drei Ortsteile Molfsee, Schulensee und Rammsee auf. Im Ortsteil Rammsee liegt das Schleswig-Holsteinische "Freilichtmuseum Molfsee".

 

Das "Freilichtmuseum Molfsee" ist mit einer Gesamtfläche von 60 Hektar das größte seiner Art in Norddeutschland und wurde am 01.06.2014 zum Ziel einer weiteren Exkursion der JfP durch die deutsche Kulturgeschichte. Mit einer 17-köpfigen Gruppe reisten wir an. Nach knapp einer Stunde Autofahrt erreichten wir unser Ausflugsziel: Im Freilichtmuseum erwarteten uns nach Schleswig-Holsteins Landschaften gegliedert, über 70 wiederaufgebaute historische Gebäude, die eine Rekonstruktion der Landesgesschichte aus den letzten drei Jahrhunderten ermöglichten.

 

Auf unserem Rundgang durch das Gelände erkundeten wir die historischen Gebäude, darunter verschiedene Bauernhöfe, diverse Speicher, Scheunen, vom großen Wohlstand zeugende Bauwerke, sowie auch ärmliche Katen. Eingebettet in Wiesen, Teichanlagen und Gärten bekamen wir einen realistischen Eindruck vom damaligen Leben vermittelt. Auf den Höfen lebende Tiere ergänzten den Eindruck vom Wohnen und wirtschaften vergangener Jahrhunderte. Viele Tiere konnten auch gestreichelt werden. Nebenbei konnte noch verhindert werden, dass ein kleiner, wohl eher schlecht erzogener Junge, Schafe mit Steinwürfen aufschreckte. Fast alle Gebäude waren zusätzlich mit dem dazu gehörigen Mobiliar, Hausrat und Arbeitsgeräten ausgestattet. Mehrere Gebäude enthielten auch verschiedene Einzelsammlungen, wie z.B. landwirtschaftliche Geräte, Spielzeuge oder Meiereianlagen. So war jedes Gebäude eine Erkundung wert. In einigen Gebäuden demonstrierten Handwerker, wie Korbmacher, Schmied, Drechsler, Töpfer, Weberin oder auch Holzbildhauer ihre Tätigkeiten. Die entstandenen Produkte konnten auch käuflich erstanden werden. Für das leibliche Wohl konnten wir aus der Meierei, dem Backhaus, der Räucherkate oder der Fischräucherei Produziertes erwerben. Für jeden Geschmack war etwas dabei.

 

Nachdem noch das ein oder andere Eis geschlemmt wurde, ging es weiter. Es gab noch einige Gebäude zu erkunden. So schauten wir uns noch eine Windmühle an und erfuhren viel über die Geschichte und Technik der Windmüllerei. Auch eine Ausstellung zum Thema Walfang, im Haus des Sylter Kapitäns Lorens de Hahn, vor dessen Eingang die riesigen Kieferknochen eines Wals beeindruckten, blieb nicht ungesehen. Zu guter Letzt gewährte uns eine historische Apotheke einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte der Pharmazie.

Nach einer Ausführlichen Erkundung neigte sich auch dieser Ausflug seinem Ende und wir können auf einen sehr schönen, interessanten und lehrreichen Tag zurückblicken.

 

Immer wieder gerne…






Gez. Karl-Heinz
Pinneberg den 10.06.2014


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