01.06.2010

Pfingstlager 2010

 
Pfingswochenende, langes Wochenende. Das man das so nicht einfach stehen lassen konnte, ist für jeden selbstverständlich nachvollziehbar, der uns näher kennt. Für die anderen, und auch jene, die das erste mal dabei waren, eine Aktion mit Spektakeleien und Strapazen fern des Alltags, aber dafür in bleibender Erinnerung...

So starteten wir am Sonnabend morgen mit unseren schwerbepackten Eseln, maßlos überladen, aber kompakt in die Ferne der groben Richtung Mecklenburg. An Lübeck vorbei, wo noch etliche Kameraden der AG Steinburg/Dithmarschen sich uns anschlossen, führten uns Umleitungen über
 
wundersame Wege letztendlich dennoch ans gewünschte Ziel: Die Insel Poel.


Auch bekannt als Partyinsel Poel stand uns demnach ebenso der Sinn, nur Vergnügen will erarbeitet werden. So machten sich alle Kameraden gemeinsam ans Werk, das vereinnahmte Stück Land an der Küste direkt zu zivilisieren. Hier stand nun kurz nach der Willenserklärung befestigt wie ein Fels in der Brandung das große Mannschaftszelt der NVA, davor wurde die Grillstation errichtet und drüben begann der Generator sein stromproduzierendes Knattern. Beleuchtung an, Musik im Ohr und Essen-verheißender Grillrauch in der Luft ließ das Wochenende nun also frohen Mutes einstimmen. Die hartgesottenen sprangen in die noch eiskalte Ostsee, die gemütlichen ließen die Kronkorken von der Flasche weichen. Wer weiß, wie eine frivole Fete zu sein hat, mag sich nun auch vorstellen, welche unaussprechlichen und unerwähnbaren Schand- und Heldentaten den Abend noch begleiteten. Da wurde der Anstrengenste zum Engel und der Ordentlichste zum Henker, so manches stand Kopf, nur bestehen blieb stets die Gewissheit, hier feiert man ordentlich - mit Kameraden - friedlich.

 
Am nächsten Morgen, man weiß nicht immer warum, musste man sich zunächst mit seltsamen Fakten beschäftigen. Da steckte der Führerschein in einer Autotürverkleidung, statt im Zelt zu schlafen, schlief man auf dem Zelt, statt Kohle zu grillen, grillten andere nicht näher erwähnenswerte Gegenstände und beim Anblick sündenhafter Bilder und Aufnahmen, gab es wechselhafte Emotionsausdrücke von Scham bis Gelächter.

Zum zweiten und letzten Abend stießen noch einige gerngesehene Besucher zu uns, für die teilweise selbst 1000km Anreise kein Hindernis darstellte. Das NVA-Zelt wurde somit maßlos voll, aber auch der nun aufgekommene Regen trieb alle zusammen. Ob es regnet, stürmt oder schneit tut aber keiner Sache abbruch! So durfte man sich nicht betrüben und ließ die Gitarren zu alt bekannten Liedern laut klingen, dass alle mitsingen konnten. Ein Abend in geselliger Runde, wo die Flaschen klirrten, manch eine Rede gehalten wurde, zwischendurch die Lieder erklangen und die Kameraden sich untereinander noch besser kennenlernten, machten diese beiden Abende zu einem eindrucksvollen Erlebnis, dass in guter Tradition auch stets fortgeführt wird. Seid dabei! Auf ein Neues!


 

 

Gez. Johnny Bravo

...zurück

Kurzmeldungen










 

 Mein-HH

  • deutsch, sozial & frei
  • Freie Kameraden |Pinneberg - Elbmarsch| Schenefeld, Halstenbek, Barmstedt, Uetersen, Tornesch, Elmshorn, Wedel, Quickborn, Bokel, Moorrege, Appen, Borstel, Rellingen