10.01.2010

Ausflug nach Oberschlesien

Erster Tag / 27.12.2009.

Am 27.12.2009 machten sich nationale Aktivisten aus dem Kreis Steinburg und Pinneberg mit dem Einsatzfahrzeug der NPD-SH auf den Weg nach Oberschlesien, um diverse historische Orte und alte Bekannte zu besuchen. Bereits auf der Hinfahrt wurde für gute Stimmung gesorgt und mit 2 Westerngitarren und einem Akkordeon altbekannte Lieder angestimmt. Die Fahrt wurde zwar kurzfristig hinter der Oder-Neiße-Grenze wegen einer nicht eingeplanten Fahrzeugpanne unterbrochen, aber tat der guten Stimmung keinen Abbruch und war darum halb so tragisch! Ein Kamerad hat schnell die gelben Engel kontaktiert und die komplette Kulturausfluggruppe wurde in einem brandenburgischen 3 1/2 Sternehotel kostenlos einquartiert und verpflegt bis die Reparatur abgeschlossen war. An der Hotelbar wurde der Abend beendet und zur Nachtruhe angetreten.

Zweiter Tag / 28.12.2009.

Am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns gemeinsam auf den Weg Richtung KFZ - Werkstatt. Auf halber Strecke kamen wir an einem Soldatendenkmal vorbei, welches einen Jeden an die Soldaten des ersten und zweiten Weltkrieges, die getöteten Zivilisten der alliierten Bombenangriffen und durch Vergewaltigungen und Vertreibungen geschändeten Menschen erinnert. Nachdem wir die KFZ-Werkstatt erreichten, machten wir uns auf die Weiterreise nach Oberschlesien. Die an der Fahrzeugseite unübersehbare schwarz/weiß/rote Fahne signalisierte den oftmals finster dreinblickenden Polen, dass es noch Deutsche gibt, die sich ihrer Heimat bewusst sind, wogegen andere entweder erstaunt schauten oder freundlich grüßten. Bei der Fahrt durch das polnisch besetztes Gebiet ist uns aufgefallen, daß die Polen auf sehr gut ausgebauten Autobahnen fahren. Die alte Reichsautobahn ist zum größten Teil bereits renoviert und weiter ausgebaut worden. Allerdings ist dies erst in den letzen Jahren, seitdem sich Polen in der EU befindet, geschehen. Wer sich vor Augen hält, dass Deutschland mehr als die Hälfte der gesamten EU-Beiträge alleine trägt und Polen größter Nettoempfänger ist, der erahnt schnell, wie solche Bauprojekte möglich sind. Wer allerdings noch ein wenig Romantik der alten Rüttel-Reichsautobahn im Orginalzustund erleben möchte, dem sei ein 50km Abschnitt östlich hinter der Neiße mit harter Verhikel-Federung zu empfehlen. Weiter führte uns die Fahrt an Breslau und Oppeln vorbei, wo wir nach ca. 850 km zur Abendstunde unser Endziel Koschentin erreichten.

Dritter Tag / 29.12.2009.

Nachdem wir am Vorabend in der Dunkelheit in unserer Hütte im Wald eintrafen, offenbarte sich am morgen ein schöner Blick zwischen die Bäume auf einen See mit kleinem Fluss. Uns sollte laut Vermieter, da wir "ferne Reisende aus Deutschland" waren, die beste Unterkunft gegeben sein. Wir machten eine Erkundungstour durch Koschentin, wo wir auch einen Zwischenstopp bei Bewohnern machten, die Verwandte von einem Kameraden waren. Nachdem wir uns gegenseitig freundlich begrüßt hatten, gingen wir mit dem Vetter unseres Kameraden zum alten deutschen Friedhof im Schlosspark des Hauses Hohenlohe (Ein noch heute sehr geschätzter und gutmütiger Prinz unter alten Koschentinern, entrechtet und vertrieben 1945 mit über 100 Menschen seiner Gemeinde). Es begleiteten uns auch ein paar polnische Jugendliche, die Freunde des Vetters waren. Auf diesem alten Friedhof stellten wir fest, dass dieser bis auf die Ausnahme eines Soldatenmassengrabes, vollständig geschändet und zerstört wurde. Grabplatten sind gebrochen oder geklaut, Gräber ausgehoben und geplündert. Wir wandten uns dem Soldatengrab, legten einige Kerzen nieder, entfernten Dreck und Zweige. Dabei machten die polnischen Jugendlichen einen verwirrten Eindruck. Als wir ihnen nun auch noch klar machten, daß dieses ein deutsches Soldatendenkmal sei und wir uns immer noch auf deutschen Mutterboden befinden, sorgte es für Verwunderung unter den Jugendlichen. Zum Schluß sangen wir an diesem ehrenvollen und andächtigen Ort gemeinsam das Lied ,,Ich hatt' einen Kameraden". Als wir uns auf dem Rückweg befanden, erzählten uns die polnischen Jugendlichen, daß dieser Friedhof als „jüdisches Denkmal“ verschriehen sei. Damit sollte wohl die deutsche Vergangenheit verschwiegen werden. Durch Gespräche erfuhren wir auch, daß zumindest das Soldatengrab von den Stadtbewohnern deutscher Herkunft noch in Schuß gehalten wird.

Vierter Tag / 30.12.2009.

Nationale Sozialisten zu Besuch in Auschwitz. Da wir im ,,freiesten Rechtsstaat“ leben, den es je auf deutschen Boden gegeben hat, können wir hier leider keine Aufarbeitung der Eindrücke und Begebenheiten dieses Tages äußern!!!

Fünfter Tag / 31.12.2009.

Silvester in Oberschlesien. Mit reichlich Verpflegung deckten wir uns in Koschentin ein. Am frühen Abend legten wir mit der Silvesterfeier ordentlich los. Direkt an unserem Übernachtungsort fand auch eine polnische Sylvesterfete statt, an der wir auch teilnahmen. Das Mitführen der schwarz/weiß/rote Fahne traf bei einigen Polen nicht auf Verständnis, aber es gab auch Polen, die mit uns sympathisierten und sich sogar die Fahne umlegten. Es kam zu einigen verbalen Auseinandersetzungen, aber da wir der polnischen Sprache nicht mächtig waren, ging es uns am Arsch vorbei und stießen auf das Kampfjahr 2010 an.

Sechster Tag / 01.01.2010.

Neujahr und unsere Rückreise. Ausgeschlafen begrüßten wir das neue Kampfjahr und sorgten in unseren Unterkünften mit deutscher Gründlichkeit für Ordnung. Eine Tugend, die den Polen eher unbekannt sein dürfte, denn die Unterkunft sah vor unserem Einzug nicht sehr gepflegt aus (obwohl es die beste Unterkunft der Auswahl war). Bei der Fahrzeugbeladung machten wir eine höchstinteressante Begegnung. Ein Kamerad, der ein NPD T-Hemd trug, wurde von einem älteren Herrn auf Deutsch aufgeregt angesprochen. Er hegte sofort Sympathie für die Bedeutung des Schriftzuges, welche ihm sehr wohl bekannt war und bekundete seine Freude darüber, Deutsche getroffen zu haben. Durch ein Gespräch stellte sich heraus, daß es sich um ein Mitglied des ,,Deutschen Heimatvereines Koschentin" handelte. Er zeigte uns das Deutsche Museum in Koschentin, welches die deutsche Gemeinde in mühevoller Arbeit vollbracht hatte und erzählte uns von den Pflichten und Aufgaben seiner Landsmänner und wofür sie sich einsetzen. So ist die Einführung der deutschen Sprache in den Schulen, die Anerkennung und Ehrung des Hauses Hohenlohe und die Vertretung deutscher Interessen im Gemeinderat (z.B. zweisprachige Beschilderung) zu verdanken. Wir schilderten ihm die aktuelle Situation und Aussichten Deutschlands und zum Abschluß des Gespräches machten wir ihm Hoffnung, den Kampf für den Erhalt der deutschen Sprache und Kultur in Schlesien konsequent fortzuführen. Daraufhin äußerte er, daß er es als Verbrechen ansieht, wenn man einem Volk die Muttersprache raubt und erwiderte in sehr ergreifendem und ernstem Ton: ,,Ihr Jungen müsst kämpfen, sonst ist alles verloren". In diesem Sinne verabschiedeten wir uns und traten die Heimreise an.


Gez. Johnny Bravo


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