09.11.2012

Der 9. November 1989

"Ich verstehe Ihre Frage so: Dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ää, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten."

Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost), keine zwei Monate vor dem Beginn der Arbeiten am Mauerbau.“

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Kurz darauf implodierte der sowjetische Unrechtsstaat im Osten, nicht nur durch das komplette Versagen der kommunistischen Idee, sondern auch durch entsprechende Reformen in der UdSSR. Der rote Besatzungsterror endete damit. Nicht wenig dazu beigetragen haben die Menschen, die damals gerade in Bezug auf die Reisefreiheit auf die Straße gingen und Kopf und Kragen riskierten.

Die Deutsche Einheit war angeblich besiegelt…

Dennoch herrschte zu dieser Zeit kaum etwas was man Deutsche Einheit hätte nennen können. Viele Deutsche, darunter auch der linke Flügel der CDU waren noch von der deutschen Zweistaatlichkeit überzeugt. Das hat sich bis heute leider auch nicht geändert. Die Propagandabegriffe „Ossie“ und „Wessie“ erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und auch die deutschen Ostgebiete jenseits der Oder-Neiße-Linie stehen weiter unter Besatzung polnischer und russischer Truppen. Deutschland ist demnach immer noch geteilt, sowohl geistig als auch räumlich. Die Besetzung der Ostgebiete war allerdings im Wesentlichen Diktat der Westalliierten, deren Besatzungsstatus von Deutschland weiterhin gültig ist, wie die Artikel 53 und 107 der UN Charta (Feindstaatenklauseln) schlagend beweisen. Auf Betreiben Polens wurde die Regierung Helmut Kohl angewiesen den Artikel 23 des Grundgesetzes („Dieses Grundgesetz gilt für das gesamte Deutsche Volk“)  zu streichen, das deutsche Volk dem Euro zu verpflichten und auf die deutschen Ostgebiete zu verzichten, sie quasi zu verschenken. Helmut Kohl allerdings war Bundeskanzler, also Geschäftsleiter der BRD GmbH, nicht des Deutschen Reiches, zu dem diese völkerrechtlich Gebiete gehörten. Demnach war er nicht ermächtigt Entscheidungen diesbezüglich zu treffen. Er handelte somit völkerrechtswidrig und hat sich damit des Hochverrates schuldig gemacht.

Trotz dieser Makel ist der 9. November dennoch ein Grund zu feiern. Denn unsere Schwestern und Brüder aus der ehemaligen SbZ (Sowjetisch besetzte Zone) sind zu uns zurückgekehrt und können somit Seite an Seite mit uns um die vollständige Einheit und Souveränität eines freien Deutschlands zu kämpfen. Die friedliche Revolution, welche die tapferen Deutschen jenseits des eiserenen Vorhangs erreichten, soll uns allen Vorbild sein, dass Reform auch in einem ungerechten System möglich ist, dass Verweigerung des Zeitgeistes nützlich ist und das materialistische Ideologien wie Kommunismus und Kapitalismus bezwungen werden können, zugunsten der humanen Idee der Volksgemeinschaft. Doch die Volksgemeinschaft beginnt im Geiste und so ist es zwingend notwendig sich von Begriffen wie „Ossie“, „Wessie“ oder „Ostdeutschland“ für Mitteldeutschland zu trennen. Denn sie drücken linguistisch immer noch die geistige Verbundenheit zur Besatzungsdiktatur und den Unwillen zur Einigkeit der Deutschen aus.

Wir sind keine Ossies

Wir sind keine Wessies

Wir sind Deutsche

Und Deutschland ist größer als die BRD!

 

Gez. Hannibal

hannibal@jugendpinneberg.de 

 

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