24.04.2012

Alle Menschen sind gleich! Gleich wertlos?

Wem nützt der Gleichmensch?



"Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei."

-Oswald Spengler, Untergang des Abendlandes, Seite 1193-



„Rassistische Bigotterie gibt’s hier nicht. Ich kenne keine Vorurteile gegen Nigger, Jidden, Spagettis, Latinos. Hier seid ihr alle zusammen gleich wertlos!“

-Gunnery Sergeant Hartman in Stanley Kubricks Antikriegsfilm Full Metal Jacket-

 

Du bist nicht Deutscher, du bist nicht Afrikaner, du bist Mensch! Du bist nicht Mann, nicht Frau du bist Mensch! Nationalstaaten sind überholt, es gibt nur noch  die Welt, die eine Welt! Nationalismus ist böse, Internationalismus ist die Erlösung!


Diese Dogmen beherrschen den Geist unserer Zeit und begründen damit ein einziges einfaches Ziel: Die Weltherrschaft des Gleichmenschen. Weltherrschaft? Diesen Begriff kennt man nur aus Filmen, Büchern, Fernsehen, Geschichten und anderen Medien. Weltherrschaft wollen immer nur die Bösen. Hitler, Stalin, Mussolini, Franco und Bin Laden wollten die Weltherrschaft in der Geschichte der Menschen. Heute sind die Guten an der Macht, die reden niemals von Weltherrschaft. Doch nur weil man von etwas nicht redet existiert es nicht? Für die Mächtigen sind alle Menschen gleich. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff „Gleich“? Gleichwertig? Gleichartig? Oder etwa gleich wertlos? In der Mathematik bedeutet „gleich“ identisch. Sind alle Menschen identisch? Sicherlich nicht, denn der eine ist dick, der andere dünn, die eine ist blond, die andere brünett, der eine ist heterosexuell, die andere homosexuell. Die Gleichartigkeit kann es also nicht sein, denn die Menschen sind verschiedenartig. Identisch im Wert? Wohl kaum, denn der eine ist gut situiert, die andere ist schlecht situiert, die eine ist  eine reiche Erbin eines Ölmultis, der nächste ein Obdachloser unter der Brücke. Der eine sitzt im Gefängnis, weil er die bestehende Ordnung kritisiert hat und sich keinen Anwalt leisten kann und deswegen von einem halbherzigen Pflichtverteidiger vertreten wird, der andere hat fünf Staranwälte und wird freigesprochen, obwohl er das Mädchen vergewaltigt hat. Der eine Staatschef darf Kriege führen, Wohngebiete und Zivilisten bombardieren und bekommt den Friedens Nobelpreis, der andere Staatschef möchte eine unabhängige Währung für sein Volk und wird dafür hingerichtet. Gleichwertig? Niemals! Gleichwertigkeit heißt mit dem Gleichen Maße gemessen zu werden. Unsere Wertigkeit berechnet sich nach dem Götzen dem wir unsere Treue geschworen haben. Was bleibt übrig? 

 

Die Vielfalt, der Volksindividualismus und der Individualismus des Einzelnen, der freie Wille ist den Herrschenden unserer Zeit ein Dorn im Auge, denn all diese Faktoren  bedingen eine humanistische Errungenschaft: Die Identität. Die Identität ist eine Stärke, denn sie kann niemanden genommen, lediglich freiwillig abgegeben werden. Die Identität bildet sich unabhängig vom stofflichen/materiellen, die Identität überdauert den Tod. Die Abgabe der Identität ist die Vorrausetzung für das Gleichmenschentum, die Vernichtung der Kulturen, Werte und Normen, welche die Völker sich im ringenden Kampf ums Überleben verdient haben. Vor Äonen von Jahren mussten sich die Völker des Nordens den verheerenden Wintern und unwirtlichen Landschaften erwehren, die Völker des Südens Dürren und Monsunen trotzen, die Völker des Ostens in den kargen Steppen eine Heimat errichten und die Völker der Tropen kämpften gegen Dschungelfäulnis und Flut. Sie alle glaubten an höhere Instanzen, an Götter, Geister und Mysterien. Sie schufen die Grundlage für die Identität, den freien Willen und die Schaffenskraft ihrer Ahnen. Sie schufen den Grund dafür, dass es uns in die Ferne und doch wieder in unsere Heimat zieht. Sie schufen die Zivilisation.

 

Doch heute zieht man die Instanzen, von denen unsere Vorfahren sich einst Schutz versprachen, jene die sie zum Überleben inspirierten, ins Lächerliche, man sieht sie als veraltet und überflüssig an. Man verlangt in anmaßender Weise sich von ihnen zu trennen. Man hält sich für besser, intelligenter, weiser und entwickelter als jene die vor uns lebten. Eine neue Weltordnung ist das Ziel, eine Weltordnung in der alle „gleich“ sind, eine Weltordnung der Gleichmenschen. Die spiritistischen Götter der Vergangenheit, sollen nun einem einzigen materialistischen Gott weichen, einem Gott welchen die Menschen selbst erschaffen haben und der trotzdem über ihnen steht. Die alten Griechen und Römer nannten ihn Mammon. Doch Mammon zerstörte ihre Zivilisation und verbannte sie in Mythen und Legenden. Mammon nahm ihnen ihre Identität, ihre Stärke und letztendlich ihre Existenz. Er tat dies nicht mit Gewalt und Despotie, sondern mit Verführung; er brachte sie dazu sich durch Dekadenz und Egoismus selbst zu zerstören, er machte sie zu Gleichmenschen, zu Knechten, die nur noch dafür lebten ihm zu dienen: Ihm, einem jämmerlichen identitätslosen Popanz.

 

Mammon ist auch in unserer Zeit wieder präsent und mächtiger und unbarmherziger denn je. Mammon heißt heute das Großkapital und sein Zepter ist der Groß –oder Raubtierkapitalismus. Großkapitalismus sieht den Primärfaktor des Handels im Erwerb und Anhäufung von Reichtum. Allerdings muss dieser Götze verwaltet und erhalten werden, deshalb gibt es Menschen, die doch etwas „gleicher“ sind als andere, nicht viel aber etwas; sowie in Orwells“ Animalfarm“. Diese etwas „gleicheren“ Menschen, die Protagonisten des Großkapitals, nennt man Groß –oder Raubtierkapitalisten. Sie sind die Apostel Mammons und ihre Botschaft ist die Gleichheit all dessen was Menschenantlitz trägt. Sie interessiert nicht ob der Mensch weiße oder schwarze Haut trägt, Mann oder Frau, jung oder alt, dick oder dünn, Deutscher oder Anatole ist. Für sie sind alle Menschen gleichermaßen wertlos und nur in der seelenlosen Masse von dem Nutzen um das Kapital der Oligarchen zu mehren.

Doch der Feind dessen ist nach wie vor die Identität. Die Identität bewahrt den Menschen davor Gleichmensch zu werden, Gleichmenschen die Sklaven Mammons. Gleichmenschen eignen sich hervorragend dazu, nicht als freie Arbeiter zu schaffen, sondern als funktionierende Subjekte in Produktionsmühlen zu produzieren, nicht als freie Geister zu lernen, sondern, als manipulierte Medienempfänger zu konsumieren, nicht als ehrbare Soldaten für die Sicherheit ihres Volkes zu kämpfen, sondern als kadavergehorsame Söldner für die internationale Interessen zu töten, sowie als gewaltsüchtiger Pöbel den Freidenker von der Straße zu prügeln.    

 

Die Kultur des Gleichmenschen ist die Multikultur. Multikultur ist der Schmelztiegel der Unkultur, die Verneinung der Individualität der Völker. Multikultur schleudert all das Schöpferische, welches die verschiedenen Völker schufen in einen Mixer und zerfetzt es zu einer Monoantikultur, welcher sich die Völker als willenlose  Konsumenten unterwerfen sollen. Sie ist ein Tentakel des menschenverachtenden Großkapitalismus, dem Urheber von Hunger und Armut, Krieg und Kriegsverbrechen, Krise und Ausbeutung dieser Zeit.

 

Was soll uns dieser philosophische Ausflug sagen? Wie überwindet man die Macht Mammons?

 

Die Antwort ist wie alles Große simpel: Mammon ist nichts als ein jämmerlicher Popanz, ein Futterneider, ein einfältiger Kleingeist getrieben von den niedrigsten Trieben, die der menschlichen Seele innewohnen. Er ist der Archetyp des Gleichmenschen und ist machtarm gegen einen Menschen mit Identität, sowohl völkischer als auch individueller und machtlos ist er gegen viele Menschen mit völkischer und individueller Identität. Völker die ihren eigentümlichen Volkscharakter, ihre Werte und Normen, ihre Kultur, ihre Abstammung, ihre Sprache und individuelle Entfaltung bewahren, ehren und erhalten sind mächtiger als der Großkapitalismus es je werden könnte. Doch geben sie diese Verdienste ihres gewachsenen Volkskörpers freiwillig ab, denn nur so ist der Verlust möglich, begeben sie sich in die Hände derer, die nichts Geringeres als die Weltherrschaft anstreben und jedwedes Volkstum ausmerzen wollen. Das wäre der völkische Selbstmord.

 

Wir sind nicht alle gleich; wir sind schwarz und weiß, Mann und Frau, jung und alt, dick und dünn, Deutsche und Anatolen, Franzosen und Russen, Schotten und Finnen, Mexikaner und Pygmäen. Wir sind die Erben unserer Vorfahren. Die Erhaltung ihres Vermächtnisses ist unsere Pflicht.

     Wir sind keine Gleichmenschen …

 



Gez. Hannibals
Hannibal@jugendpinneberg.de




 
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