11.08.2012

Winklerbad Bad Nenndorf 04.08.2012

Was geschah im Winklerbad?

Das Winklerbad wurde im Zentrum umfunktioniert. Badeinstallationen riss man raus und ersetzte diese durch Folterinstrumente. Aus Bade - und Ruheräume wurden Verhör -, Folter- und Kerkerzellen. Die Insassen sahen sich Folterungen wie z. B. Schlafentzug, aushungern, schlagen, bedrohen ausgesetzt. Unter den Opfern waren die unterschiedlichsten Menschen. Lehrer, Ingenieure, Jugendliche, natürlich auch vermeintliche Nationalsozialisten, aber auch Antifaschisten denen man Verbindungen zum ehemaligen Bundesgenossen und gegenwärtigem Feind, dem sowjetischen Bolschewismus, nachsagte. Ziele waren dabei Umerziehung, Wirtschaftsinformationen, Patentraub, Besitzenteignung, totale Gehirnwäsche, so wie erzwungene falsche Schuldgeständnisse.

Warum "Das verbotene Dorf"?

Am 1. April 1945 übernahmen britische Besatzungstruppen Bad Nenndorf von den amerikanischen Besatzern. Hunderte Einwohner wurden vertrieben und ihr Eigentum beschlagnahmt. Rund um das Winklerbad wurde eine "Sicherheitszone" errichtet, dessen Aufenthalt nur autorisierten Personen gestattet wurde. Dort Ansässige forderte man auf umgehend ihre Wohnung und Häuser zu räumen, Zuwiderhandlungen drohten harte Strafen, daher der Titel "Das verbotene Dorf".

Die Aktion am 04.08.2012

Bunt geschmückte Häuser zur fröhlichen Musik, tanzende Menschen am Straßenrand, klatschende und jubelnde Menschen hier, Shalom-Gesang dort, dazu viele bunte Plakate und jede Menge Luftschlangen. Straßenfestatmosphäre in Bad Nenndorf.

Allerdings resultiert der bunte Aufzug keinem Straßenfest. Im Gegenteil; die künstliche Feierstimmung war der 7. Auflage des Gedenkmarsches gewidmet, welcher am 04.08.2012 mit rund 500 nationalen Aktivisten im beschaulichen Örtchen Bad Nenndorf stattfand. Auch aus dem hohen Norden, u.a. aus Schleswig-Holstein und Hamburg traf, in zwei Bussen aufgeteilt, eine ca. 60 köpfige Gruppe ein.

Die Ankunft verlief ohne größere Komplikationen. Zwar bedurfte es bis zum Erreichen des Treffpunktes eines etwa ein stündigen Fußmarsches über Landstraßen und Feldwege, glücklicherweise war dieser bei herrlichem Sonnenschein, angenehm zu bewältigen. Kurz vor Zielerreichung gab es dann vereinzelt Kontakte zur sogenannten Antifa, eine Pet-Bier gefüllte Plastiktüte und ein Fahrradkorb mussten ausgewichen werden und der Widerstand seitens links war überwunden. Nach dem sich die norddeutsche Gruppe einer sporadischen Personenkontrolle unterziehen musste wurde das Ziel, der Bahnhofsvorplatz, erreicht. Linke Fotografen warteten schon sehnsüchtig um endlich ihre "Nazigalerie" erweitern zu können.

Ehe die Kameraden aus dem restlichen Bundesgebiet eintrafen, vergingen weitere drei Stunden, da Sitzblockaden angeblich nicht schneller geräumt werden konnten. Als schließlich alle Teilnehmer vor Ort waren wurde sich formiert und der Marsch konnte beginnen. Da es in den vergangen Jahren, durch die Einsatzleitung, in Bad Nenndorf Probleme mit dunkler Kleidung gab, beschloss man weiße Hemden bzw. T-Hemden zu tragen. Bei warmen Sonnenschein natürlich vom praktischen Vorteil, aber auch optisch ein beeindruckendes Bild. Der Marsch verlief ohne Zwischenfälle. Selbstverständlich riefen wieder sämtliche Verbände, Parteien usw. zum Gegenprotest auf. Bad Nenndorf sollte auch in diesem Jahr alles Mögliche versuchen um den "bösen Nazis" zu zeigen, dass sie nicht willkommen waren, setzte dabei aber nicht wie üblich auf vermummte Steineschmeisser und linke Krawallmacher, sondern auf „Gartenpartys gegen Rechts“, „Ententanz gegen Rechts“, „Luftschlangen gegen Rechts“, „Klatschen gegen Rechts“.

Die Musik aus den Lautsprechern der "privaten Gartenpartys" war allerdings etwas eintönig. So musste immer wieder eine elektronisch aufgepeppte Version von Vater Abrahams Schlumpflied herhalten. Man war sich auch nicht zu schade seine Sprösslinge für diesen dumpfen Gegenprotest zu missbrauchen. So sah man viele Kinder mit Trillerpfeifen oder Kinder im Grundschulalter Plakate hoch halten dessen Aufschriften z. B. "Gegen Geschichtsrevisionismus" oder "Nie wieder Faschismus" waren, als wenn die armen Kinder etwas mit diesen Begriffen anfangen könnten. Die Marschteilnehmer blieben von diesem albernen, zum Teil sehr peinlichen Widerstand sichtlich unbeeindruckt.

Um die Kundgebung vorm Winklerbad doch noch negativ zu beeinflussen ließ man per Auflage die Lautsprecheranlage drosseln. Dadurch konnten die Redebeiträge teilweise nur schlecht erhört werden. Am Bahnhofsvorplatz gab es dann noch eine kurze Abschlusskundgebung ehe es auf den Rückweg ging. Eigentlich sollte im Anschluss eine weitere angemeldete Demonstration in Hannover stattfinden. Da aber kurzfristig nur noch eine Kundgebung erlaubt wurde und der Trauermarsch mit starker Verspätung begann entschied die Organisation an diesem Tage die Versammlung in Hannover wieder abzumelden.

Um auf dem Rückweg zu den Bussen zu gelangen, musste die Norddeutschen noch eine Station mit der Bahn fahren, die Polizei verhinderte aber willkürlich, dass alle in die fast leere Bahn steigen konnten. Begründen wollte keiner der diensthabenden Beamten diese sinnfreie Verfehlung. Da ein kleiner Teil schon mit der Bahn fuhr, die anderen 50 Personen noch am Bahnhof standen und nicht wussten wann die nächste Bahn fuhr, lautete die Devise wieder Fußmarsch. Diesmal, um das ganze abzukürzen ging es über Wiesen, Gräben und Getreidefelder erst dann ging die Heimreise endlich per Bus weiter.

 

Damit endete zwar ein etwas langer, anstrengender aber dennoch sehr erfolgreicher Kampftag. Im Jahr 2013 wird wieder durch Bad Nenndorf marschiert mit den Forderungen: >

 

Dass,

 

-deutsche Opfer keine Opfer zweiter Klasse sind,

 

-Schluss ist mit dem einseitigen Geschichtsbild in Schulen,

 

-die Nachkriegsverbrechen der Alliierten im Schulunterricht thematisiert werden. 

 

-Alle "Befreier" und Besatzer umgehend Deutschland verlassen,

 

-Das Volk endlich sein Recht auf Freiheit und Souveränität erhält.

Gez. Joker

joker-jugendpinneberg@web.de



 
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