30.03.2010

Trauermarsch Lübeck

Um 03.30 klingelte der Wecker. Es hieß aufstehen, denn nun ging es nach Lübeck anlässlich des jährlichen Trauermarsches und um ein Zeichen zu setzen, dass Bombenterror und willkürliche Ermordung von Zivilisten kein Grund zur Freude sind. Nachdem wir mit etwa 50 Kameraden aus unserer Region am Bahnhof in Lübeck angekommen waren, ging es los auf dem Weg durch die Lübecker Innenstadt. Der Himmel war trüb, zeigte unter einem starken Regenguss sein Mitgefühl und verlieh der Melancholie sein i-Tüpfelchen. Wir liefen unter Pfiffen und Rufen wie: „Nie wieder Deutschland“, „Ihr habt den Krieg verloren“ durch die erste Straße. Unter ruhigen Klängen des Lautsprecherwagens erreichten wir den ersten großen Kreisel der natürlich auch durch grell aufgedrehte Wohnungsmusik mit debilem Gesang gestört werden sollte. Nach einer kurzen Rede von Thomas „Steiner“ Wulff und Jens Lütke stoppte die staatliche Exekutive die Rede und brach aus unerklärlichen Gründen das Todesgedenken ab: „Platzverbot auf dem Friedhof.“ Ziemlich schnell wurden wir wieder in die Bahnen eskortiert und auf den Heimweg gebracht. Dies war für die Linksautonomen und Gutmenschen leider keine Genugtuung, während wir schon wieder in unserem warmen Bus saßen, lieferten diese sich Straßenschlachten mit Lübecks Einwohnern, zündeten Mülleimer an und bauten Barrikaden.

Das Fazit: Dieser Beitrag ist sehr kurz gehalten und braucht auch nicht vieler Worte. Es zeugte wieder von Kulturlosigkeit und zeigt, wie die Medien Menschen indoktrinieren, manipulieren und gegen Dinge aufhetzen, welche indiskutabel korrekt sind. Man kann es tolerieren wenn sich Menschen gegen Volksherrschaft auf den Straßen versammeln, Sie wählen es schließlich, aber „Gegen-gegen-Völkermord“ zu demonstrieren, ist schon ein Grund für den Menschenverstand, sich wenigstens selbst im Hass zu ertränken. Bald findet wieder ein Aufruf „gegen Kinderschänder“ statt. Wir laden alle Staatsfeinde, Gutmenschen und Linksautonomen herzlich ein „dagegen“ zu sein.

Gez. Narziss

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