22.11.2010

Volkstrauertag 2010 im Kreis Pinneberg


„Was eine Zeit als böse empfindet, ist gewöhnlich ein unzeitgemäßer Niederschlag dessen, was ehemals als gut empfunden wurde: Der Atavismus eines älteren Ideals.“
-Friedrich Nietzsche-

Der Volkstrauertag oder auch Heldengedenktag ist ein Tag zum stillen Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit. In vergangener Zeit ist er immer wieder zu diesem Zweck von unterschiedlichsten Gruppen genutzt worden. Allerdings haben die Menschen verschiedene Auffassungen dessen, was Opfer und was Täter sind. Bei den “Linken” bspw. entscheidet die Geburt und ethnische Herkunft wer Opfer und wer Täter ist; ein Deutscher zum Beispiel wird aufgrund seiner Vergangenheit immer als Täter geboren (dieser Zustand kann nur durch völlige Lossage vom Deutschtum oder der Hingabe zu Abnormitäten wie sexuellen Abarten ausgehoben werden), während Juden oder Roma generell als Opfer das Licht der Welt erblicken. Diese Rolle verändert sich auch im Laufe der Zeit nicht, unabhängig dessen, ob sie den Weg als Massenmörder oder als Wohltäter wählen. In der sogenannten bürgerlichen Mitte wird von einer Art Hierarchie der Opfer ausgegangen. Zwar werden deutsche Frauen und Kinder, die im Phosphorbrand von Dresden 1945 ums Leben kamen als Opfer angesehen, genießen jedoch nicht den Status eines Juden, der zur selben Zeit dem Fleckfieber erlag.

Unserer Auffassung nach ist Opfer, wer Ungerechtigkeit erfahren hat, unabhängig dessen, welcher ethnischen Gruppe er angehört oder auf welcher Seite er zur Zeit eines Krieges stand. Aus diesem Grund haben wir unseren eigenen Volkstrauertag am 14. November 2010 veranstaltet. An einem Kriegerdenkmal im Kreis Pinneberg kamen etwa 30 Menschen zusammen, legten feierlich einen Kranz nieder und gedachten still den Opfern unseres Volkes. Dies bedeutet nicht, dass wir die Opfer anderer Völker nicht achten, jedoch haben diese ihr eigenes Volk, dem wir es nicht anmaßend nehmen wollen derer zu gedenken, welcher der Ungerechtigkeit zum Opfer fielen. Auch wurde sich bei uns nicht nur auf die Weltkriege beschränkt, sondern es wurden auch denen gedacht, die heutzutage Opfer eines korrupten und menschenverachtenden Regimes sind.

Ganz anders sieht es offenbar der Friedhofsverwalter der evangelisch-lutherischen Kirche In Uetersen. Im unverschämten Schreiben an den Vorsitzenden der NPD-Ditmarschen/Steinburg/Pinneberg namens Ingo Stawitz, welcher in Uetersen beheimatet ist, kam zu Tage, welche menschenverachtende Sichtweise der örtliche Kirchenverband zum Totengedenken offensichtlich hat: Ingo Stawitz, sowie sein "politisches Umfeld", wurde es verboten am besagten Tage vor dem Ehrenmal den Toten zu gedenken. Während der verbotene Mann Stawitz allerdings in England zusammen mit hochrangigen polnischen, britischen und ungarischen Kameraden problemlos und ehrenhaft den Opfern an der Katyn-Gedenkstätte gedenken, sowie den deutschen Soldatenfriedhof bei Birmingham gemeinsam besuchen konnte, wird das Gedenken in der Heimat verboten. Was uns solch ein Gezeter schert und scherte, ist bekannt, so sind wir vor dem Herrn doch alle gleich oder nicht? Der evangelisch-lutherische Kirchengemeindeverband Uetersen soll Mühe haben, jedem ein Verbot auszusprechen und dieses auch noch verbindlich durchzusetzen. Uns wundert es jedenfalls nicht, dass "Geistliche" fortwährend leere Kirchen zu beklagen haben.
In diesem Sinne..

Ein Volk ist nur soviel wert, wie es seine Toten ehrt


Gez. Hannibal & Johnny Bravo

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