12.06.2016

Armer Paul

„O, großer Gott, nun muss ich mit eignen Ohren anhören, daß die Welschen uns nachrufen: So müsse man deutsche Hunde jagen! Sollte nicht ein ehrlicher Deutscher lieber sterben als das anhören?“

-Paul Beneke – aus einer Ansprache an seine Männer-

 

 

1442 fand man einen etwa einjährigen Jungen, welcher ein Schiffsunglück in der Ostsee überlebt hatte. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen zu wem dieses kleine Bündel heranwachsen würde. Als Paul Beneke (Pawel Beneken) wuchs der Knabe in Danzig auf. Trotz seines traumatischen Erlebnisses auf der Ostsee entschied sich der Knabe für ein Leben als Seemann im Dienste der Deutschen Hanse. Mit nur 14 Jahren nahm er an seiner ersten Seeschlacht gegen die Dänen bei Bornholm teil. 1466 kaperte er das Dänische Kriegsschiff „Anholt“ und wurde dafür zum Kapitän ernannt.

Im Jahre 1469 ließ der Englische König Edward IV den Stalhof in London, welcher zu dieser Zeit der wichtigste Handelsstützpunkt der Hanse war, plündern und stürmen. Als Reaktion darauf übergoss Paul Beneke des Nachts das Ruder des Englischen Flaggschiffes „ Saint John“ mit flüssigem Blei, machte es damit manövrierunfähig und konnte somit zwei Schiffe der fünfköpfigen Flotte erobern. Ein Jahr späte konnte er den Lord Mayor von London am Ärmelkanal gefangen nehmen, wofür er den Dreimaster „Peter von Danzig“ erhielt. Zwei Jahre später eroberte er die Englischen Kriegsschiffe „Magdalena de Dieppe“ und „The Swan of Caen“. Als er am 14. April 1473 dann noch die beiden Galeeren „ San Matteo“ und „San Giorgio“ in seine Gewalt brachte stiftete er deren wertvollsten Schatz der Danziger Marienkirche. Hierbei handelte es sich um nichts Geringeres als das Gemälde „Das Jüngste Gericht“ von Hans Memling.

Paul Beneke war ein wahrer Patriot, der kühn und dennoch besonnen handelte, wagemutig aber dennoch bescheiden, klug und auf das Wohl von vielen bedacht war. Er war weder privilegiert, noch starb er als übermäßig wohlhabender Mann…

Ein Deutscher Held, der das genaue Gegenteil von denen ist, welche heute als Helden und Idole gefeiert werden. Merkels millionenschwere Statisten des „grünen Rasens“ haben weder für das Deutsche Land, noch für das dazugehörige Volk auch nur das Mindeste über, nur für das hart erarbeitete Geld dieser. Sie stehen für den hemmungslosen Massenkonsumismus, zur Deklassierung von Volk und Vaterland, zu Verbraucher und Ware. Sie stehen für den Grundkonsens der gegenwärtigen Politik. Sich selbst (fälschlicher Weise) als Patrioten sehende bejubeln diesen Zustand, wollen von Paul Beneke und anderen Helden nichts wissen, da diese nach Mühsal und Opferbereitschaft stinken. Dinge, die der Massenkonsumist aufs Tiefste verachtet.

Ein deutscher Patriot schaltet dieser Tage den Fernseher aus und denkt an den tapferen Paul Beneke, während der beschränkte Bundesrepublikaner sich an Merkel und Rests „Brot und Spiele“ Politik erfreuen und Deutschland als seelenlose, massenproduzierte Ware genießen und seine Verderbnis feiern. Vom Patrioten Paule haben sie nie etwas gehört, denn er läuft ja nicht im Fernsehen.

Armer Paule…

 

 

 

Gez. Hannibal

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