05.04.2014


Wer war Erich Priebke ?



„Soviel mehr ist man geneigt, ein Unrecht zu erwidern als eine Wohltat zu vergelten, wie ja Dankespflicht als Last, Befriedigung der Rache als Gewinn betrachtet wird.“

-Publius Cornelius Tacitus (um 55 - um 120 n. Chr.), römischer Geschichtsschreiber-

 

 

Erich Priebke war der letzte Kriegsgefangene Europas in Folge des Zweiten Weltkrieges. Er ist ein allegorisches Beispiel für die Rachsucht der Alliierten Invasoren. Erich Priebke war und ist keine Legende, ebenso ist und war er kein Monster, Verbrecher oder eine „Nazi-Größe“. Erich Priebke war ein durchschnittlicher Deutscher und dessen war er sich bewusst. Er tat gehorsam seine Pflicht, wie es ein jeder pflichtbewusster Soldat und Bürger, egal welchem Staat, Blute oder Volke er angehört. Doch genau das wurde ihm zum Verhängnis. Die Alliierten kamen als Besatzer, wer sich ihrem imperialistischen Willen nicht beugte, sollte Repression erfahren und das in der perfidesten Weise, welche die Welt bis dato gesehen hatte: Durch Schauprozesse, welche Menschen nicht aufgrund ihrer Taten, sondern dafür verurteilten auf welcher Seite sie standen. Niemand wurde wirklich wegen Mordes oder anderer Grausamkeiten gerichtet, denn dann wäre es egal welcher Nation man seine Treue geschworen hatte. Tausende alliierte Kriegsverbrecher erhielten eine Generalamnestie; ihre Morde, Folterungen und Menschenrechtsverletzungen wurden als Notwendigkeiten, Kollateralschaden oder gar als Heldentaten verharmlost oder verherrlicht. Kein Alliierter wurde je zur Rechenschaft gezogen, trotz den Massakern in Bromberg, Katyn, Dresden oder Hiroshima, um nur einige Beispiele zu nennen. Ihre Antagonisten jedoch wurden allein schon wegen Mitgliedschaften, Aussagen oder in vielen Fällen aus Willkür zu Tode gerichtet, entehrt, beleidigt und für vogelfrei erklärt. Schuld war eine Frage der Seite, nicht der Taten. Hier liegt das große Unrecht, welches auch noch in den unseren Tagen anhält.

Erich Priebke wurde nicht verurteilt weil er ein Erschießungsbefehl befolgte, dessen Nichtbefolgung seine Erschießung zur Folge gehabt hätte, sondern weil er Deutscher war und blieb, egal wer die Macht zur gegebenen Zeit in den Händen hielt. Was wäre passiert hätte er sich den Alliierten angeschlossen; für die Alliierten Machthaber gekämpft spioniert, übersetzt oder gekämpft hätte ? Hätten die Erschossenen seinerseits irgendwo Erwähnung gefunden? Ganz sicher nicht, denn er wäre auf der „richtigen“ Seite gewesen.

 

Erich Priebke wurde zum Symbol der Ungerechtigkeit des Alliierten Machtbestrebens und der Willkür und Rache von Siegern über Besiegte. Sein Fall, sowie viele andere widerlegen schlagend die propagierte Unschuld der „Sieger“.

 

 

Vae Victis – Wehe den Besiegten

 

Genaueres über Erich Priebke unter:  www.erich-priebke.de

 


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