25.10.2015


Völkisches Bewusstsein und der Tierschutz



„Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.“

-Arthur Schopenhauer-

Der Tierschutz ist ein lange vernachlässigtes Thema der gegenwärtigen völkischen Bewegung. Mitursächlich hierfür mag die Vereinnahmung durch die Gutmenschenszene sein oder auch das mangelnde Wissen über den Tierschutz in unserer Zeit. Tatsächlich ist der Tierschutz und die Anerkennung des Tieres als schützenswertes und die Menschheit bereicherndes Geschöpf mit Rechten und einer Seele Bestandteil unseres völkischen Erbes und somit ein zwingendes Thema für unsere Bewegung.

Kleine Geschichte des deutschen Tierschutzes

Schon unsere ältesten nachgewiesenen Vorfahren hatten eine äußerst positive Verbindung zur Natur und ihren Geschöpfen. Die Natur, die Sonne, das Wasser, die Wälder, der Boden und die Tiere galten als göttlich. Die Sonne spendete Wärme und ließ das Getreide emporsteigen, das Wasser war seit jeher Element des Lebens, die Bäume spendeten Luft, Schatten, Schutz und Trost, lieferten Holz, Äpfel und Eckern, während der Boden Humus und Lebensessenz brachte und die Verstorbenen wieder mit dem Kreislauf des Lebens vereinte. Auch die Tiere lieferten Fleisch, Milch, Eier, Leder, Fell, Knochen und Hörner, Sehnen und viele andere Lebensgrundlagen. Doch nicht nur das tote sondern auch das lebendige Tier half unseren Ahnen. Mit dem Pferd ließen sich problemlos die längsten Strecken bewältigen und es half beim Ackerbau (Pflug), Hund und Falke unterstützten bei der Jagd, während die Katze Schädlinge vertilgte.

Besondere Verehrung kam dem Rind zu Teil, denn das Rind lieferte die meisten Lebensgrundlagen sowohl lebendig als auch als Produkt. Viele alte Gottheiten sieht man mit Rinderhörnern oder Hufen. Selbst die ägyptische Mutter Isis wurde in Erinnerung an das nordische Erbe der alten Pharaonen mit Kuhhörnern dargestellt. Auch in der Verehrung der heiligen Kuh in Indien finden wir eine verzerrte Erinnerung an den Glauben der kulturbringenden Indogermanen.

Diese archaische Spiritualität ist Inbegriff theistischer Logik und somit Teil eines universellen Wissens und nach Auffassung des Verfassers die Entdeckung des göttlichen in der Natur womit Gott/Götter mit der Natur gleichzusetzen sind und der älteste Glaube, somit der fortschrittlichste ist.

Mit dem Aufkommen der monotheistischen Religionen und Ideologien (Mosaismus/Judentum, Christentum und Islam) wandelte dich das Verhältnis der Menschen zur Natur und ihren Mitgeschöpfen. Tiere, Pflanzen sowie der Gesamten natürlichen Schöpfung, außer dem Menschen wurde die Seele abgesprochen und unter den Menschen als höchste Kreation (und dennoch Sklave) einer unsichtbaren, repressiven und von aller schöpferischen Verantwortung freien Instanz namens Jahwe, Jehova oder Allah (es gibt noch viele andere Bezeichnungen) gestellt. Alles existierte um dem Menschen sein Los leichter zu machen und der Mensch einzig und allein um der vermeintlich göttlichen Instanz als Sklave und Verehrer zu dienen. Die heiligen Hörner und Hufen der Lebensspender trug fortan das anthropomorphisierte Böse, der Teufel…

Erst zu Anfang des 19. Jahrhunderts sollte sich das Naturbewusstsein wieder seinen Weg zurück erobern, obgleich Tierquälerei trotz des Monotheismus immer als amoralisch galt. Spirituelles Bewusstsein und „neuheidnisches“ Denken feierten in großen Teilen des Volkes seine Rückkehr. „Was haben wir von einer Religion zu erwarten, welche das Mitleid mit den Tieren ausschließt“ sagte einst der großartige deutsche Komponist und Naturfreund Richard Wagner und der Herr Geheimrat Goethe dichtete: „ Wer Tiere quält ist unbeseelt, weil Gottes guter Geist ihm fehlt.“ Tierschutz war aber immer noch eine Sache der Moral und nicht des Gesetzes. Erst am 24. November 1933 trat das erste Deutsche Tierschutzgesetz in Kraft:

„Verboten ist ein Tier unnötig zu quälen oder roh zu misshandeln. Ein Tier quält, wer ihm dauernde oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden verursacht; unnötig ist das Quälen, soweit es keinem vernünftigen, berechtigten Zweck dient.“ § 1 Abschnitt 1 Deutsches Tierschutzgesetz von 1933

Heutiger Tierschutz Leider sollte dieses Verständnis mit dem Niedergang des Deutschen Reiches sukzessiv verschwinden. Mit den Bomben der Alliierten kam ein neuer Gott ins Land der einstigen Rinder- und Sonnenverehrer; sein Name war Mammon oder in Geschäftssprache auch Profitmaximierung genannt. Profit wurde zum absoluten Optimum erklärt und Tiere und Natur, wenn nicht in Produkten verarbeitet als lästig und unnötig empfunden. In einer Zeit in der Politiker ihr eigenes Volk als „Pack“ beschimpfen, werden Millionen von Tieren abgeschlachtet um als Schnellkost ungesunde Nahrung für den Mensch als Arbeitstier zu liefern, viele sterben im Zuge der Verschwendungssucht umsonst. Zuvor vegetieren sie in lebensverachtender Massentierhaltung vor sich her. Geistig setzt sich kaum ein Konsumbürger mit der Seele des Tieres welches er gerade vertilgt auseinander. Das Tier wird nicht als Mitgeschöpf und Lebensspender gesehen, sondern als reines Produkt; einzig und allein geschaffen um dem Konsumenten Genuss und Wohlbefinden zu bringen. Schlimmer noch ist die Ausbeutung von Tieren im Bereich der Tierversuchsindustrie, allen voran die Kosmetik- und Pharmaindustrie. Auf unvorstellbare Weise werden beseelte Geschöpfe gequält, misshandelt um ein künstliches widernatürliches Schönheitsideal aufrecht zu erhalten. Ein verzweifelter Hygienewahn, schändet nicht nur Tiere, sondern nimmt auch dem Menschen, der mittlerweile die Natur als Feind empfindet, jedwede natürliche Abwehrmechanismen und züchtet eine Generation von schwächlichen Allergikern und Hypochondern. Erfundene oder künstlich geschaffene Krankheiten werden mit Hilfe von Placebos vermeintlich bekämpft, welche natürlich bis zum Exzess an unseren vierbeinigen Freunden getestet werden, was meist mit einem qualvollen Tode einhergeht. Doch nicht nur die Industrie sondern auch Überfremdungsideologen wissen den respektlosen Umgang mit Tieren für sich zu nutzen. Unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Religionsfreiheit werden Lebewesen auf abartige und sadistische Weise für barbarische pseudoreligiöse Riten geschunden. Alles mit der Begründung, dass Religionsfreiheit ja über dem Tierschutz stehe. Nun sollte die Frage erlaubt sein wozu eigentlich eine Religionsfreiheit dient, wenn es doch eine Meinungsfreiheit gibt?

Der heutige Umgang mit der Natur und insbesondere den Tieren ist schändlich und respektlos, einer fortschrittlichen Zivilisation für die wir uns halten nicht würdig.

Etablierter Tierschutz

Lange Zeit war der Tierschutz Thema eher „linker“ politischen Bewegungen. Und es steht wohl außer Frage, dass in diesem Punkt sehr viele gute Ansätze vorhanden sind. Auch verschiedene Aktionen kann man durchaus als unterstützenswert bezeichnen.

Allerdings vermisst man hier allerdings die natürliche Geistigkeit und oftmals wird das Tier für dogmatisch-egalitäre Ideologien missbraucht. Zum Beispiel wird das Tier einfach mit dem Menschen gleichgesetzt (Spezieismus). Macht man Unterschiede zwischen Tier und Mensch wird in „linken“ Kreisen sofort von einer Anderswertigkeit, als weniger von einer Andersartigkeit geschwafelt. Der Gutmensch wiegt halt alles in Wert auf, ganz im Sinne der plutokratischen Herren. Doch sollte jedem vernünftigen Menschen klar sein, dass einem Hund seine Meinungsfreiheit egal ist und er für das Beißen, was seinem Instinkt entspricht nicht verantwortlich gemacht werden kann. Das ist bei einem Menschen ganz anders, unabhängig vom subjektiven Wert beider Lebewesen. Wenn ein Mensch mit solcher Ideologie sich dann noch vor eine vermeintliche Religion stellt in welcher die Seele des Tieres verneint wird und der qualvolle Tod des Tieres zum Ritus gehört, verliert dieser „Aktivist“ leider all seine Glaubwürdigkeit. Ebenso ist eine Partei unglaubwürdig, welche zwar den Tierschutz im Programm hat, aber darüber den unnatürlichen Volkstod, sowie die Verherrlichung allerleih Widernatürlichkeiten (Geschlechtergleichschaltung, Verdammung der natürlichen Familie, Inzest und sogar Pädosexualität etc.) festlegt. Anhänger solcher Parteien halten sich anscheinend für über der Natur stehend und zeigen selbstherrlich, die Fehler der Natur auf und verneinen damit die oberste Stellung der Natur im Universum und setzen sich an ihre Stelle. Beispielsweise hatte die Natur die Frechheit Menschen in unterschiedlichen Hautfarben und Geschlechter zu erschaffen, die nur heterosexuell in der Lage sind sich fortzupflanzen. „Antidiskriminierungsideologen“ tadeln damit unser aller Lebensgrundlage, weil sie sich für besser halten. Solchen Menschen kann man ein ehrliches Interesse an Tierschutz nicht abnehmen. Wenn sie dann noch Wälder roden und Pipelines bauen lassen um Profitmaximierung voranzutreiben merkt man, dass die Anteilnahme am Tierleid nichts als reine Heuchelei war/ist. So wie man sie halt kennt…

Erst allmählich findet der Tierschutz zurück in seine politische Heimat.

Diese kleine Abhandlung ist nicht dazu gedacht zu einem schon fast faschistoiden Veganismus zu praktizieren oder das Händewaschen zu verdammen, sondern um vielleicht das Bewusstsein zu wecken, dass das was wir täglich konsumieren auch mal eine andere Form und vielleicht eine Seele hatte. Der erste Schritt zum Tierschutz ist die Bewusstwerdung des Konsums, erst dann kann der praktische Tierschutz sich sinnvoll entfalten. Wie der im einzelnen Aussehen kann ist zunächst Mal jedem selbst überlassen (Bewusster Konsum, Information der Mitmenschen etc.). Mit diesem wird sich hier zu einem späteren Zeitpunkt hier auseinander gesetzt.

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