02.05.2013


Die Jagd auf das Phantom ist eröffnet



„Wir finden euch auch in euren Rattenlöchern!“

-Wolfgang Seibert, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde im Kreis Pinneberg-

Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was darinnen ist, der Weltkreis samt seinem Gewächs! 2 Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und grimmig über all ihr Heer. Er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten. 3 Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge von ihrem Blut fließen. (Jesaja 14.19) 4 Und wird alles Heer des Himmels verfaulen, und der Himmel wird zusammengerollt werden wie ein Buch, und all sein Heer wird verwelken, wie ein Blatt verwelkt am Weinstock und wie ein dürres Blatt am Feigenbaum


-Tanach (Heilige Schrift des Mosaismus und Altes Testament), Jesaja 34-


Diese Worte des Herrn Seibert sprechen eine eindeutige Sprache: Das Rondo ist ein Rattenloch, die Menschen die dort Speis und Trank genießen keine Menschen, sondern Ratten, mit anderen Worten Ungeziefer. Ungeziefer welches vertilgt werden soll. Diese Wortwahl erinnert stark an die Vergleiche, die mal ein Propagandaminister in der deutschen Vergangenheit verwendete. Aber, ach nein, das war ja ein Deutscher und Herr Seibert ist Jude und somit gefeit gegen Hass und Vorurteile, während der Deutsche ja Hass und Vorurteile in seinem Blut trägt.

Woher kommt dieser Hass? Menschen werden zu Ungeziefer stigmatisiert, weil sie ein anderes Weltbild haben und haben wollen, als jene Doktrin welche Herr Seibert und seine rotfaschistischen Lakaien gebetsmühlenartig propagieren. Vielleicht wird die Antwort leichter, wenn man das heilige Buch aufschlägt, wo bekanntlich viele Antworten enthalten sind, auf welche Weise auch immer. Und wenn diese Kritik jetzt schon Antisemitismus ist, dann sollte die Frage erlaubt sein was denn die Aussagen von Herrn Seibert sind?

Herr Seibert wir sind keine Ratten und wir bieten gerne an uns über Themen wie Toleranz, Menschlichkeit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mit ihnen auszutauschen. Könnte ja ein Gewinn für beide Seiten sein, oder? Oder kommunizieren sie nicht mit „Ratten“ die aus ihren Löchern kriechen?

Was wäre denn die Alternative zu einem Gespräch? Eine Demonstration wie am 1. Mai in Elmshorn? Gegen Phantomfaschisten? Es ist schon komisch, dass alle von einem angeblichen „Naziaufmarsch“ wussten, außer den Nazis selbst? Und dann stilisiert man sich zum Helden, weil man die Nazis mit seiner Toleranz und seinen Parolen vertrieben hat? Was für ein billiger Trick. Narziss ertrank, als er sein Spiegelbild küsste, daran sollten die Initiatoren dieser in Szene gesetzter Farce mal denken. Hier fand Nichts statt, was mit Toleranz, Völkerverständigung oder Demokratie zu tun hatte. Rote Narzissten trieben unwissende mit falschen Parolen zusammen und gebärdeten sich als seine Erlöser, propagierten aber weiter jene Inhalte welche unweigerlich in die EU-Diktatur führen werden und dann nützt einem der Mindestlohn von lächerlichen 8,50 Euro absolut nichts mehr.

Dem Volke sei gesagt, dass nie eine Demonstration von uns oder NPD in Wedel oder Elmshorn geplant war. Die Polizei war informiert und somit wusste es auch die Innenbehörde.

Das Schmierentheater am 1. Mai in Elmshorn war die selbstverliebte Inszenierung von Leuten, für die andere Meinungen „Verbrechen“ sind und die Menschen hinter diesen Meinungen „Ratten“. Wer Faschismus und Rassismus bekämpfen möchte, sollte sich schleunigst woanders umsehen und wer sich nach Demokratie und Toleranz sehnt sollte erst einmal vor der eigenen Türe fegen.

Gez. Hannibal

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