11.02.2011


Ein paar Gedanken zum Wort Extremismus

„Wer nicht zur politisch legitimierten Mitte zählt, wird unter den Verdacht des „Extremismus“ gestellt. Die bürgerliche Mitte kann damit unerwünschte Akteure und Positionen ausgrenzen, ohne sich argumentativ mit diesen auseinandersetzen zu müssen.“
-Antifa Pinneberg-


Das rotfaschistische Milieu ist zur Zeit in keiner guten Stimmung. Das böse Wort Extremismus wird nun auch auf sie verwendet. “Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin widmet mittlerweile einen Teil der Gelder der „Rechtsextremismusprogramme“ nunmehr zur Bekämpfung von Linksextremismus um.“ klagt die „Antifa Pinneberg„. Es ist verständlich, dass ein solches Verhalten verstörend auf diese Art von politischen „Aktivisten“ wirkt, denn schließlich waren sie Jahrzehnte lang die protegierten und braven Schoßhündchen dieses Systems. Wenn sie gegen die berüchtigten „Extremisten von Rechts“ auf die Straße gingen, Steine warfen und „Nazis raus“ schrien, wurden sie von Lehrern und Politik gelobt. So war jeder, der gegen die NPD demonstrierte und sei es nur sie im Rausch zu beschimpfen, ein Held, wie Siegfried der Drachentöter. Doch nun der Schock; die „Antifa Pinneberg“ resigniert: „Humanistisch-emanzipatorische Politikansätze werden mit der menschenverachtenden Ideologie der extremen Rechten gleichgesetzt. Mit dem Begriff des „Extremismus“ und der sog. Totalitarismusdebatte wird versucht, fortschrittliche linke Politik zu ächten und zu bekämpfen.“ Übersetzt heißt das etwa: „Unsere Politik und unser Verhalten sind richtig, somit ist niemand zur Kritik berechtigt. Wer dies doch tut, ist menschenverachtend und somit darf man nicht mit ihm reden, wenn wir das nicht erlauben. Nur wir entscheiden, was richtig und falsch ist.“ Es ist gerade zu amüsant, dass die Rotfaschisten ihren etablierten Herren vorwerfen, sie würden auf ihre „Argumente“ nicht eingehen und sie als Diskussionspartner unmöglich machen, während sie im gleichen Zug ihren Anhängern befehlen „mit Nazis redet man nicht!“ und andere mit der selben Extremismus-Methodik unmöglich machen. Der „vorbildliche Antifaschist“ hat wohl immer zwei Maßbänder in der Tasche; eines für sich selbst und eines für die anderen. Noch dazu ist es lächerlich, dass gerade die Rotfaschisten, welche sich jedem Dogma dieser Zeit kritiklos beugen, vor jeder Minderheit kriechend und stammelnd auf die Knie gehen und sich vollkommen auf die Unterstützung des Systems verlassen (sonst wären sie ja nicht so bestürzt über dessen Verhalten ihnen gegenüber), von Emanzipation - also Eigenständigkeit sprechen und Humanismus von Leuten benutzen, welche Krieg und Folter gegen das eigene Volk feiern und ihre Gedanken durch das Verletzen von Menschen und das Zerstören von Eigentum Ausdruck verleihen. Dies steht im Widerspruch zu einer Weltsicht, welche den Menschen und dessen Recht auf Leben und Entfaltung als Primärfaktor sieht.

Was aber ist Extremismus und warum wollen diese „linken“ Elemente nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden?

Wikipedia schreibt:
„Als Extremismus bezeichnen Behörden in Deutschland seit etwa 1973 politische Einstellungen und Bestrebungen, die sie dem äußersten Rand des politischen Spektrums zuordnen. Der Begriff ersetzte bzw. steigerte den bis dahin gebräuchlichen Begriff des Radikalismus und soll Gegner der freiheitlichen demokratischen Grundordnung (FDGO) erfassen. Für den deutschen Verfassungsschutz hat der Begriff eine normative und abwertende Funktion.“

Kurz gesagt Extremismus ist alles das was sich an den äußersten Enden (deswegen die Vorsilbe EX - außen) der Politik aufhält und gegen einen Rechtsstaat plädiert. Man könnte es so beschreiben: Ein Hund welcher immer in der Mitte des Hauses unterm Tisch in mitten der Hausgesellschaft ruhen durfte, möchte nicht plötzlich nach draußen und an einer undichten Hundehütte angebunden werden, wo man ihn nur holt wenn man ihn braucht. Kurzum die Rotfaschisten haben Angst um die Gunst ihrer kapitalistischen Herren.

Gibt es denn Linksextremisten?

Jene, die so bezeichnet werden, stellen Forderungen, die grundsätzlich mit angreifen / zerschlagen / zerstören / vernichten und dergleichen enden. Ihre gesamte Denkweise ist destruktiv, also auf Zerstörung ausgelegt. Schöpferisches oder geistiges Streben wird von ihnen aufs tiefste verachtet. Eine Pro-Haltung oder eine Alternative zu dem, was ihrer Ansicht nach zerstört werden soll, gibt es nicht, außer zur der eigenen Organisationsform. Die Rotfaschisten sind streng dogmatisch und hierarchisiert: Ein meinungsbildendes Zentrum, meist vertreten durch Medien, Altkommunisten, jüdischer Gemeinde etc. gibt die Meinung vor, von welcher kein Stück abgewichen werden darf, ansonsten droht der Ausschluss oder gar Schlimmeres; nämlich die Bennennung in „Faschist“, also politischer Gegner - in ihren Augen Rechtloser. Für Kritiker bzw. politische Gegner fordern sie die Entrechtung in Form von Verboten, Verächtlichmachung oder gar physischer Vernichtung. Vielfalt verwechseln die Rotfaschisten sehr oft mit Gleichheit. Bei Verschiedenheit gehen sie grundsätzlich von Verschiedenwertigkeit aus und getreu ihrer plutokratischen Herren, drückt sich diese im materiellen bzw. in numerischen Beträgen aus. Auch wenn sie ihrer eigenen Anschauung nach gegen das Kapital sind, so ist ihre materialistische Wertsicht doch wesensverwandt mit derer der Kapitalisten und Imperialisten, welche das Abendland in Krise und Not stürzten.
Eine Verschiedenheit trotz Gleichwertigkeit ist ihnen zu kompliziert und so fordern sie das Dogma der „Gleichheit aller Menschen“, sie fordern den Gleichmenschen, also eine Welt in der alle Menschen identisch sind und selbst fundamentale Unterschiede einfach geleugnet werden. Wer kein Gleichmensch ist, hat aus dem Weltbild zu verschwinden, egal wie.
Ihre Methoden sind bekannt und ihrer Meinung nach rechtfertigt das Ziel, welches sie verfolgen, jedes Opfer. Somit sind ihrer Fantasie dort keine Grenzen gesetzt.

Ja, es gibt Linksextremismus, denn seine Anhänger sind gegen den Menschen in seiner Transzendenz als Mensch. Sie sind gegen das Recht zur freien Entfaltung und gegen die Freiheit der Rede. Sie fordern totalitäre Maßnahmen gegen Dissidenten und wollen den Menschen in die Form ihrer Vorstellungen zwingen.

Das System ging erst gegen den Linksextremismus vor, als er ihm zu unkontrolliert wurde und versuchte auch andere Feindbilder als sogenannte „Faschisten“ zu finden. Nun zieht der Herr die Kette strammer und bringt seinen Hund zum winseln. Nie wird der Hund über seinen Herren triumphieren.

Gez. Hannibal

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