05.09.2010

Offensive der Möchtegernagenten im Kreis Pinneberg

 
 
Der Kreis Pinneberg steht zur Zeit im Visier zweifelhafter Organisationen , die auf der Gehaltsliste des Innenministeriums stehen. So gab es in den letzten Wochen mehrere erfolglose Werbungsversuche in Halstenbek, Rellingen, Schenefeld und Moorrege, sowie ein lachhafter Beschattungsversuch in einer Lokalität in der Nähe von Uetersen. Die ersten beiden Versuche fanden gerade zu klassisch ab. Ein “netter”, unauffälliger, vielleicht ein wenig schleimig wirkender Herr mittleren Alters gibt vor vom Innenministerium zu sein und bietet einen Nebenjob an. Amüsant ist immer zu beobachten, wie wichtig sich diese Damen und Herren aufgrund ihres Ausweises vorkommen; etwa als würde ein Rekrut der Bundeswehr sich mit seinem Ausweis als Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums vorstellen. Interessiert sind diese Leute an intimen Informationen über bestimmte Personen und Organisationen, diese sind ihnen dann auch mal 5oo Euro wert. Ob diese so genannten Beamten auch in der Lage sind, derartige Informationen zu verwerten, scheint angesichts ihres ohne Zweifel stümperhaften Auftretens äußerst fraglich. Zum größten Teil werden diese Informationen zur Denunziation von Einzelpersonen zum Beispiel am Arbeitsplatz oder ganz einfach als Druckmittel benutzt. Böse Zungen würden hier von Erpressung sprechen. Ein Vorteil für die Gesellschaft entsteht hier nicht. Diese Leute gehen keiner seriösen Arbeit nach, sondern werden vom Staat dafür bezahlt, Bürgern der BRD nachzustellen, sie zu bespitzeln und zu denunzieren. Eine solche Tätigkeit steht dem kriminellen Geschäft in nichts nach und fordert eine ebenso charakterlose Lebenseinstellung. Das Auftreten dieser Personen ist unseriös und das Wissen darüber kriecht den selben aus jeder Pore. Es ist doch wirklich keine alltägliche Situation: Da wird einem ein Nebenjob mit adäquater Bezahlung angeboten und noch bevor man auf dieses Superangebot eingehen kann, ergreift der Anbieter wie ein Reh die Flucht. Herr Brösel oder wie immer sie heißen, wir lachen uns immer wieder kaputt, wenn wir uns das Foto ihrer halsbrecherischen Flucht ansehen.

Eine zweite Masche war es, dass sich drei Leute (2 Männer, 1 Frau) als Militärpolizei ausgeben und nach einem, sich vermeintlich auf Fahnenflucht befindlichen, Bundeswehrsoldaten fahnden. An dieser Legende sind nur einige Ungereimtheiten. Wenn diese Leute zur Bundeswehr gehören, wie sie es angeben, warum fahren sie ein ziviles Kfz ohne Y-Kennzeichen? Und warum tragen sie als Feldjäger keine Uniform? Und warum interessieren sie sich scheinbar mehr für Leute, die mit dem Militär überhaupt nichts zu schaffen haben? Ganz schön blöde, sich eine Legende auszudenken, die in sich überhaupt nicht schlüssig ist, selbst wenn einer der Mitarbeiter tatsächlich auf der Gehaltsliste des Verteidigungsministeriums steht, aber sicher nicht bei den Feldjägern. Und auch diese “tapferen” Staatsbeamten ergreifen ohne ersichtlichen Grund die Flucht und das auch noch in die falsche Richtung. Tja, die Agententätigk… ähh der Feldjägerdienst natürlich, will gelernt sein. Das Wort Inkompetenz stellt den Verhalt dieser Sache nur abschwächend dar.    

 
Alles in allem sollte klar sein, dass der Kontakt mit diesen Leuten vermieden werden sollte. Diese Personen würden ihre eigene Mutter für ein paar lumpige Euros verraten; mit solchen Gestalten wollen anständige Menschen nichts zu tun haben. Wenn sie penetrant werden sollten, holt einfach das Mobiltelefon heraus und filmt ihre Flucht. Erkundigt euch nach Absprache mit uns evtl. beim Innenministerium, ob die ausgegebene Person bei diesem auch existent ist und erstattet Anzeige wegen Amtsanmaßung (falls die Person nicht bekannt sein sollte) und gegebenenfalls wegen Rufmord und Nötigung. Zu eurem eigenen Schutze, dem eurer Kameraden und der politischen Bewegung, lasst euch nicht kriminaliseren, also haltet euch bewusst an die bundesdeutschen Gesetze (und kennt diese), lasst euch nichts zu Schulden kommen, geht mit Vorbild voran und lasst euch nicht auf unsichere Sachen oder Provokationen ein; bei Wort und Tat und auch am Telefon immer daran denken: Feind hört mit! Oder: “Big brother is watching you”

Ladet euch die Broschüre "Spitzel-Ex" zum Umgang mit krummen Gestalten HIER herunter!

Kein Gespräch, kein Nebenjob, keine Zusammenarbeit!


Gez. Karl-Heinz

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