10.06.2010

Hoch die Schwarze Fahne!

“Im zähneknirschenden Gedanken an zehnjährige deutsche Unfreiheit hisst der Jungnationale Bund vom 11. November 1928 ab auf seinen Tagungen und Lagern und bei Begegnung mit ausländischer Jugend die schwarze Fahne. Er fordert gleichzeitig die gesamte volksbewusste und bündische Jugend Deutschlands auf, seinem Beispiel zu folgen. Die Schwarze Fahne bedeutet uns nicht Trauer oder Klage, sondern Bekenntnis und Aufruf! Die Fahne der Not und der Knechtschaft wird zur Fahne des Widerstandes und des Freiheitskampfes!”
Aus dem Manifest des Jungnationalen Bundes

“Die soziale Frage ist untrennbar mit der nationalen Frage verbunden!”
Michail Bakunin (russischer Anarchist) auf dem panslawistischen Kongress 1848

Die Schwarze Fahne ist längst fester Bestandteil der nationalen Bewegung. Doch warum wurde die Farbe Schwarz gewählt?
Schwarz ist nicht nur die Farbe der Trauer und des Todes, sie ist auch Farbe des Widerstandes und des Schutzes durch die Dunkelheit (wie die im Mutterleibe). Sie ist auch Farbe der Bildung und der Kultur. Die Farbe des gerechten Zorns.

Im Freiheitskampf gegen Napoleon Bonaparte erlangte die Farbe Schwarz hohe Bedeutung als Symbol der Todesbereitschaft bzw. -verachtung, gerade durch junge Freischärler, die sich dem französischen Joch nicht fügen wollten. Allerdings hatte die Farbe schwarz auch praktische Gründe; so konnte man mit schwarz alle anderen Farben überdecken um irreguläre Uniformen zu färben. So trugen par Exampel das Schwarze Korps von Braunschweig und die Lützower Jäger schwarze Uniformen.

Als Fahne trat sie nachweislich das erste Mal durch Piraten und Freibeuter auf. Schwarz hier als die Negierung der regulären Handelsmarinenflaggen, quasi als Symbol der Unabhängigkeit von allen damaligen Staaten. Außerdem als Farbe des Todes, denn ein schwarz beflaggtes Piratenschiff stand im Ruf keine Gefangenen zu machen. Die Schwarze Fahne war auch Amtszeichen altnordischer Rechtsbeamter.

In Deutschland trat sie als erstes auf dem Hambacher Fest 1832 als Symbol des Zorns über staatliche Willkür auf. Damals geschwungen von national gesinnten Studenten. Zu dieser Zeit wurde sie auch Symbol der anarchistischen Bewegungen, gerade der des kollektivistischen Anarchismus des Michail Bakunin (der mit Richard Wagner zusammen deutsches Recht während der Märzrevolution 1848/49 erkämpfte). Allerdings muss man hierzu sagen, dass zu dieser Zeit Anarchismus noch ganz anders definiert und gelebt wurde, als zu heutiger Zeit. Während heutzutage der anarchistische Begriff hauptsächlich von einer übersatten Jugend als Verachtung für Recht und Ordnung oder für die utopischen Fantasien irgendwelcher Alt68er missbraucht wird, waren die Anarchisten zur damaligen Zeit liberale Nationalisten, die gegen Unterdrückung durch Adel und Klerus kämpften. Viele rechtsstaatliche Grundsätze, gegen jene die heutigen (Pseudo-)Anarchisten kämpfen, stammen aus ihrer Feder. Es gibt viele Parallelen dieser Bewegung zu der unseren.

In der Nationalen Bewegung trat die Schwarze Fahne schon nach dem Ersten Weltkrieg in der Weimarer Republik auf, besonders gerne als Widerstandssymbol gegen das Versailler Diktat und als Ersatz für Fahnenverbote. Damals geschwungen von nationalen Freikorps, Jung und Wehrbünden

Dem Kommandanten des Freikorps Rossbachs wurde par Exempel befohlen seine Soldaten einen Eid auf die Fahne der Republik leisten zu lassen. Rossbach handelte sehr schlau, denn es wurde nicht explizit gesagt um welche Fahne es sich handelte, so ließ er seine tapferen Freikorps auf die Schwarze Fahne einen Eid leisten, anstatt auf die verhasste Republikfahne. Gregor Strasser stellte sogar am 29. Juli 1926 den Antrag, die Schwarze Fahne als Fahne des Deutschen Reiches für die Dauer des Vertrages zu benutzen.
Auch die Landvolkbewegung nutzte für sich die Schwarze Fahne als Symbol des Widerstandes gegen ihre Unterdrückung durch den kapitalistischen Staat. Stolze Bauern schwenkten die Schwarze Fahne.

Auch wir schwingen heute voller Stolz und Trutz die Schwarze Fahne als Zeichen des Widerstandes gegen ein ungerechtes System, dass nicht jedermann die gleichen Chancen einräumt. Als Zeichen der Trauer, für unsere gefallenen Ahnen und als Zeichen des Zorns der Deutschen Jugend.

Hoch die Schwarze Fahne!

Gez. Hannibal

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