28.04.2010

Stolpersteine für Rotfaschisten

 
Uns fiel durch Zufall eine Medieninformation der IG Metall in die Hände. Dieses Dokument, welches nicht weniger als 50 Rechtschreibfehler (wir kennen es ja gar nicht anders von den stumpfsinnigen Rotfaschisten, Stichwort "NPP") enthielt, verherrlicht in übler Art und Weise das Treiben der Rotfaschisten im spanischen Bürgerkrieg und möchte darauf aufmerksam machen, dass nun auch in Elmshorn per Stolperstein Protagonisten der roten Faschisten gedacht wird.

Ein gebildeter Mensch wird fragen, was die Menschen in Elmshorn mit dem Franco-Regime oder den Rotfaschisten zu tun haben. Und er tut Recht damit, die Antwort lautet schlicht und einfach NICHTS. Es geht rein um die Tatsache, dass der Rotfaschist Ludwig Otto zufälliger Weise in Elmshorn geboren wurde. Natürlich wird wieder in bekannter Manier Francofaschismus, Hitlerregime usw. völlig wirr in einen Topf geworfen und ein paar zufällige Gemeinsamkeiten summiert, um die Geschehnisse verzerrt oder gänzlich falsch darzustellen. Fakt ist, dass das nationalsozialistische Deutschland lediglich Soldaten zur Unterstützung gegen die in Spanien wütenden Rotfaschisten (die sich im Konkurrenzkampf mit den Francofaschisten befanden) schickte, denn die Gräuel des Bolschewismus waren immer noch all zu gut in kollektiver Erinnerung. Es wurde also nicht das Regime unterstützt, sondern der Kampf gegen den Rotfaschismus. Die Bevölkerung Spaniens begrüßte das Eingreifen, denn wenn sie etwas mehr fürchteten als die straff organisierten Francoanhänger, waren es die mordenden und plündernden Faschisten der Roten Brigaden. Als die Rotfaschisten dann geschlagen waren, stahlen sie das restliche Geld der damals noch mit ihnen verbündeten Anarchisten , überließen diese der Rache der Francofaschisten und flüchteten in die Sowjetunion, wo das Morden und Plündern weiterging und sich im Zweiten Weltkrieg auf ganz Europa ausdehnte. Die Eigenschaft über Besiegte herzufallen wird noch heute von ihren Gesinnungskindern bewundert und wie wir an diesem Beispiel sehen, öffentlich verherrlicht. Zu den Erben dieser Rotfaschisten gehören nicht nur alte und neue Stalinisten und Kommunisten, sondern auch Gewerkschaften, Teile der Sozialdemokraten und Grünen, linke Jugendkulturen, sowie sogenannte Antifaschistische Bündnisse (das Wort Antifaschismus, ist hier nicht ernst zu nehmen, da es sich real um antideutsche Rotfaschisten handelt). Die IG Metall par Exampel hat keinerlei Berührungsängste mit linksextremen Gewalttätern, wie sie in Elmshorn jährlich auf dem Hafenfest und anderen Veranstaltungen auftreten. Überall wo linksfaschistisches Gedankengut auf die Straße getragen wird, sind auch Leute von ihnen zugegen. Anders ist es, wenn beispielsweise gegen heutige Kriegsverbrechen (Guantanamo, Bagrar etc.) demonstriert wird, dort sieht man zum größten Teil nur echte (völkische) Antifaschisten.

Eine weitere Lüge auf die hier kurz eingegangen werden soll, ist die angebliche Selbstbefreiung Elmshorns vom Nationalsozialismus, die auch hier von den Rotfaschisten als Propaganda genutzt wird. Wer im Elmshorner Stadtarchiv nachsieht, wird schnell herausfinden, dass natürlich auch die Elmshorner Bürger schon längst des Krieges überdrüssig waren, der so viele Opfer aller beteiligten Völker kostete und heute noch von den Rotfaschisten perfide als Notwendigkeit und Befreiung verherrlicht wird. Die Elmshorner hatten allerdings keinerlei Sympathien für mordende und plündernde Rotfaschisten, denn auch zu ihnen waren die erschreckenden Berichte des blutrünstigen Partisanenkrieges der Roten Brigaden in Jugoslawien, Italien, Frankreich, Russland, der Ukraine und dem Baltikum, sowie in ganz Deutschland durchgedrungen. Die Elmshorner Rotfaschisten nahmen den legal gewählten Bürgermeister (der Mitglied der NSDAP war) Elmshorns gefangen. Sie träumten davon, auch Deutschland in die Fänge Stalins zu bringen und eine bolschewistische Diktatur einzuführen. Doch die englischen Besatzer empfanden diese Handlung als >Amtsanmaßung< und setzten den legitimen Bürgermeister (den Nationalsozialisten) wieder ein, denn selbst sie, die sie ja Feinde des Deutschen Reiches waren, wussten welch bösartiger Gedanke sich hinter der roten Fahne verbarg.

Natürlich verurteilen wir diese Verherrlichung des Rotfaschismus aufs Schärfste, dennoch ist festzustellen, dass diese Art der Propaganda den Rotfaschisten nicht viel Zuspruch einbringen wird, da gebildete Menschen schon aufgrund der Rechtschreibung und der plumpen Rhetorik zurückschrecken werden. Ein ungebildeter Pöbel allerdings sieht hier wieder mal eine Gelegenheit für das Kreieren von neuen Feindfantasien (diesen Pöbel gab es leider schon immer und auch leider nicht nur bei den Rotfaschisten).
Auch die Zurschaustellung, des unsäglichen Hasses auf Andersdenkende und die damit verbundene Forderung der Entrechtung dieser, wird sie hoffentlich schon bald endgültig politisch disqualifizieren.

Gez. Jugend für Pinneberg

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