04.05.2011


Danksagung an die hiesige Presse

 
Wer am letzten Mittwoch das Pinneberger Tageblatt in die Hand nahm, wurde sofort auf einen haarsträubenden Artikel aufmerksam “Anti-Atom: Nazis mit von der Partie?” Gemeint war der Verweis unserer Weltnetzseite auf eine weitere Seite, welche sich mit dem Thema Atomenergie sehr kritisch und nach Ansicht der Autorin des Tageblattartikels, einer gewissen Christina Prahl, verschwörungstheoretisch auseinandersetzt. Sicher ist dieser Verweis im höchsten Grade diskutabel, jedoch ist es doch bemerkenswert das ein einfacher Verweis dem Pinneberger Tageblatt gleich drei Einträge auf jeweils drei Seiten, welche alle die selbe Aussage enthalten, wert war. Welche andere Netzseite im Kreis kann eine solch subtile Ehrerbietung schon für sich beanspruchen? Unser Zugriffspotential ist dadurch explosiv in die Höhe gestiegen und die Neugier vieler Pinneberger Bürger wurde beflügelt. Für diesen Effekt möchten wir einen ganz herzlichen Dank an das Pinneberger Tageblatt und ganz besonders an die ehrgeizige Autorin entrichten, welcher wir nicht nur den kostenlosen Reklamelärm, sondern auch die Gewissheit verdanken, dass unsere Seite nicht nur unter unseren Anhängern immer beliebter wird und dass unsere Botschaften ankommen.
Sicherlich sprechen die Texte in einem negativen Kontext von uns und unseren “Verschwörungstheorien”, doch würde diese Art von Presse nur ein offensichtlich positives Haar an uns lassen, hätten wir etwas falsch gemacht. Zu den Artikeln selbst gibt es nicht wirklich viel zu sagen: Sie sagen alle das selbe aus, sind plump und zeugen von Unwissen und damit einhergehender journalistischer Bequemlichkeit. Die Widersprüche sind unverkennbar.

“Keine aus der Luft gegriffene Befürchtung:” Neuerdings gibt es geplante Umtriebe einer Abteilung aus der extremen Rechten im Zusammenhang mit der Anti-AKW Bewegung.”

“…und auf einen Artikel, der sich verschwörungstheoretisch, in völkisch, nationalistischer Weise mit der AKW-Problematik beschäftigt.”


Es ist geradezu amüsant, dass sich der Artikel zwar negativ auf sogenannte Verschwörungstheorien beruft, jedoch im selben Atemzug eine Verschwörung der Verschwörungstheoretiker völlig haltlos generiert, denn den Beleg für diese “geplanten Umtriebe” bleibt man dem Leser schuldig. Hier muss er mit der bloßen Behauptung des “Mobilen Beratungsteams Hamburg gegen Rechtsextremismus” vorlieb nehmen.
Des Weiteren möchten wir darauf hinweisen dass wir uns sowohl von der Bezeichnung “rechts” im politischen Sinne sowie von dem Begriff Extremismus ganz klar distanziert haben. Also bitte das nächste mal alles lesen, denn dann versteht man vielleicht auch besser den Zusammenhang.

Thorsten Berndt, Mitglied der Anti-AKW Bewegung, hat angeblich die bisherigen Aktionen sehr genau beobachtet und er konnte nichts auffälliges feststellen. Auf der Großdemonstration in Brunsbüttel konnte er auch keine Unterwanderungsversuche von Nazis (äußerst primitive Bezeichnung) feststellen. Es ist traurig, wenn eine politische Demonstration “unauffällig” ist, denn dann verfehlt sie meist ihre Wirkung. Ein verbaler Faustschlag gegen jeden, der an dieser Aktion teil nahm, aber das nur nebenbei. Die Frage, die sich hier für den objektiven Leser stellt ist doch : Woher weiß der Mann, dass wir dort nicht teilgenommen haben? Kannte er jeden Teilnehmer der Demonstration etwa persönlich? Besitzt er die Fähigkeit des Gedankenlesens oder ist er nur unwissend, dass einer von “uns” oder “denen” nicht unbedingt die braune Uniform bzw. Glatze und den obligatorischen Baseballschläger trägt? Und wenn wir nun daran teilgenommen haben? Ist das etwa ein Vergehen? Haben wir kein Recht auf eine strahlenfreie Umwelt? Gibt es ein Monopol bestimmter Organisationen oder Ideologien auf die Atomkraftthematik? Muss man um gegen Kernenergie zu sein, auch anderen ideologischen Aspekten genügen? Meist wird an den Bürger appelliert; sind wir denn keine Bürger? Was sind wir dann? Sehr geehrtes Pinneberger Tageblatt, Frau Prahl und Herr Berndt, können sie uns die Antwort darauf geben? Wenn ja, dann belehren sie uns bitte aus dem Fundus ihrer reichhaltigen Quellen und Erfahrungen mit uns, wenn nein; glauben sie tatsächlich, dass wir sie dann noch ernst nehmen?
Bitte unterlassen Sie die Anmaßung mit einem eklatanten Unwissen, welches von Gleichgültigkeit über die Herkunft ihrer Quellen zeugt, und mit der Arroganz eines selbsternannten Richters zu verurteilen. Das ist eine Beleidigung des Lesers, der ihr täglich Brot bezahlt, denn er wird dadurch für dumm verkauft.

Ferner möchten wir hier festhalten; Es gibt keinen Plan, von unserer Seite aus, die Gesellschaft zu unterwandern, denn wir sind Teil der Gesellschaft, wir sind Briefträger, Bäcker, Krankenpfleger, Soldaten, Verkäufer oder auch Unternehmer, ebenso wie wir Nachbarn, Schwiegersöhne/Töchter, Neffen und Nichten oder auch Enkel sind. Und wenn wir als das wahrgenommen werden, ist unsere Meinung plötzlich nicht mehr “verschwörungstheoretisch”, “neonazistisch” oder “ein Verbrechen”, sondern man stimmt uns zu und das ist das, wovor sich die Lügner am meisten fürchten. Wer die Urheber der Lügen sind sei dahingestellt.

Die AKW-Problematik wird immer wieder als Steigbügelhalter für andere Ideologien missbraucht, sei es von den Grünen ( denn wie die zu ihren anderen z.B. pazifistischen Versprechungen stehen sahen wir, als sie 1998 deutsche Soldaten als Regierungspartei in den Kosovokrieg hetzten) , der extremen oder weniger extremen Linken als Ausrede für Gewalt - und Zerstörungslust oder vielen anderen. Selbst wenn wir ebenso handeln würden, wären wir nicht schlechter als der Rest.

Mit freundlichen Grüßen,
Hannibal

...zurück

Kurzmeldungen










 

 Mein-HH

  • deutsch, sozial & frei
  • Freie Kameraden |Pinneberg - Elbmarsch| Schenefeld, Halstenbek, Barmstedt, Uetersen, Tornesch, Elmshorn, Wedel, Quickborn, Bokel, Moorrege, Appen, Borstel, Rellingen